STEPHAN KING
Das Mädchen
Fantasy | Science Fiction | Mystery | Horror
Die Welt hat Zähne. Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will. Diesmal trifft es die neunjährige Trisha. In einem Moment der Unachtsamkeit verirrt sie sich hoffnungslos im dichten Wald. Sie erlebt eine Odyssee voller Schrecken, von der ersten flatternden Unruhe im Bauch über die Stürze in der Wildnis bis hin zum Abstieg in eine Welt voller Halluzinationen. Dazu die nervenzersägenden Moskitos.
Rezension
Vorwort:
Wer gruselige Geschehnisse, wahnsinnige Killer und Ströme von Blut erwartet, ist mit "Das Mädchen" falsch geraten. In diesem Buch geht es um einen Überlebenskampf eines kleinen Mädchens in der Wildnis, der ebenso grauenhaft beschrieben wird wie so mancher Horrorschocker von Stephen King.
Inhalt:
Stephen King beschreibt den Weg des Mädchens Trisha, das sich im Wald verirrt, voller Spannung und Grauen. Ihre Mutter, ihr Bruder und sie machen ständig Ausflüge durch Wälder, wie auch diesmal. Und wie immer, wird auch diesmal gestritten daher geht das Mädchen etwas abseits der Wege. Nicht nur, weil sie dringend für kleine Mädchen muss, sondern auch, weil sie die Streitereien nicht mehr aushält. Doch ehe sie sich versieht, ist von ihrer Mutter und ihrem Bruder nichts mehr zu hören und nach längerem herum irren muss sich die neunjährige eingestehen, dass sie sich verlaufen hat. Ein Ding, so wie eine Stimme in ihrem Kopf, die sich ständig zu Wort meldet, ist ihr auf den Fersen und lauert. Es will sie aber noch nicht töten, will Trisha noch reifen lassen, bevor es zuschlägt. Dieses Ding, was es auch immer ist, lässt sich aber nie blicken, doch dies war nicht ihr einziges Problem. Unzählige Wunden muss sie davontragen durch Stürze, Bienen- und Mückenstiche, ihre Essensrationen gehen zu neige, ihr Wasser bald aufgebraucht und Halluzinationen scheinen ihre Begleiter zu sein.
Charaktere:
Dieses Buch hält einen 302 Seiten lang gefangen. Man kann förmlich spüren, wie Trisha unter Hunger und Durst leidet. Der Autor beschreibt das Wesen des Mädchens auf so eindringliche Art und Weise, dass man ihre Angst und Einsamkeit fühlt.
Umsetzung:
Das einzige, was etwas störte, war das Thema Basketball das Stephen King in die eigentlich sehr gut beschriebene Wanderung des Mädchen eingebunden hat, aber es ist eben ein Teil der Geschichte. In diesem Buch gibt es keine übernatürlichen Schreckensgestalten. Stattdessen spielt der Autor mit den Uhrängsten des Menschen. Mit der Angst vor der Dunkelheit, Angst vor Insekten und selbst mit der Angst zu verhungern. Damit beweist er, dass man auch ohne übernatürliche Elemente einen spannenden und mitreißenden Roman schreiben kann.
Nachwort:
Stephen King zählte zu meinen Lieblings-Autoren. Durch ihn, habe ich lange nach meiner Schulzeit wieder zu Lesen begonnen. Seine fantastisch erzählten Horror-Welten haben mich von Anfang an in den Bann gezogen. Leider wurde ich auch bei einigen seiner Bücher enttäuscht, so wurden dem Meister des Horrors einfach nicht gerecht.
Fazit:
Das Ding, lauter immer noch ...!
Bewertung:
4 / 5 Sterne
Hinweis:
Rezension © by Christian Hager (05-07-2007)
Hat euch die Rezension weiter geholfen, falls ja kann dieses Buch hier bestellt werden.


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