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BRIAN KEENE

Totes Meer

Fantasy | Science Fiction | Mystery | Horror

Nervenzerreißend und ohne Atempause

Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin - nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen. Lamar Reed, einer der wenigen Lebenden, kann sich mit einem Boot aufs Meer retten, in Sicherheit, wie er glaubt. Ein tödlicher Irrtum ...

Rezension

Vorwort:

Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin - nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen.

Inhalt:

Die Geschehnisse werden aus der Sicht des Protagonisten Lamar einem homosexuellen Schwarzen erzählt. Dem Leser wird sehr wenig Zeit eingeräumt, sich auf das ganze Horrorszenarium vorzubereiten. Alles beginnt an dem Tag, als in New York die Ratten aus der Kanalisation kommen und die Menschen auf den überfüllten Straßen anfallen. Das Schlimme daran ist, dass die Ratten alle schon tot sind. Die Menschen, die von ihnen gebissen oder oder gekratzt werden, sterben durch ihre Verletzungen. Doch sind sie danach auch wirklich tot? Weit gefehlt, sie verwandeln sich in wandelnde Leichen, die nur noch der unbändige Hunger nach Fleisch aufrecht hält!

Charaktere:

Umzingelt von Untoten scheint das Schicksal der letzten Überlebenden Menschen besiegelt zu sein. Ihre letzte Rettung scheint ein altes Museumsschiff zu sein, mit dem sie in See stechen können. Einer größeren Katastrophe nur knapp entkommen atmen die Menschen auf dem Schiff auf, nichts ahnend, dass das Meer noch schrecklichere Geheimnisse in sich birgt. Nach und nach werden die einzelnen Schicksale dieser Mannschaft aufgearbeitet und der Leser erhält tiefere Einblicke in die Protagonisten und die Geschehnisse.

Umsetzung:

Von der ersten Seite an schafft es der Autor, eine düstere und unheimliche Atmosphäre aufzubauen, welche er bis zur letzten Seite hält. Brian Keene legt bei dieser Geschichte ein hohes Tempo vor. Zwischendurch schaltet er jedoch einen Gang runter, um auf die einzelnen Charaktere etwas mehr einzugehen. Die Ruhe dauert nie lange an, schon kommt das nächste Horrorszenarium auf die Überlebenden zu. Eine gelungene Mischung!

Nachwort:

Als ich das Buch zu lesen begann, wurde ich regelrecht in die Story hinein gesogen. Der Autor beschreibt meisterhaft, wie Tiere und die Menschen, die zu Zombies geworden sind, das noch Lebende vor sich hertreiben. Ich bin mit Sicherheit kein Zombie-Fan, aber dieses Buch ist echt ein Hammer und freue mich schon auf das nächste Buch des Autors, das den Titel "Die Verschollenen" trägt.

Fazit:

Brian Keene erzeugt eine Welt der Hoffnungslosigkeit, in der nur der Kampf ums nackte überleben zählt. Er zwingt ganz harmlose Menschen, unmenschliches zu tun. Gekonnt spielt der Autor mit den Ängsten der Leser!

Bewertung:

5 / 5 Sterne

Hinweis:

Rezension © by Christian Hager (18-06-2010)

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Hat euch die Rezension weiter geholfen, falls ja kann dieses Buch hier bestellt werden.

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Buchdetails

TITEL: Totes Meer
TASCHENBUCH: 384 Seiten
ISBN-10: 3453527054
ISBN-13: 978-3453527058
VERLAG: Heyne
ET: April 2010
BESTELLEN: Amazon

Zitat aus dem Buch

Ich erschoss die Schlampe erst, als sie anfing, Alans Gesicht zu fressen. Bevor diese ganze Sache anfing, hatte ich noch nie in meinem Leben auf jemanden geschossen. Nicht ein einziges Mal. Bis vor ein paar Wochen, als Hamelns Rache losbrach, hatte ich niemals eine Waffe in der Hand gehabt.

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